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Luftdichtheit der Gebäudehülle, Komfort und Bauschadensvermeidung

Es ist immer wieder zu hören, dass Gebäude atmen müssen, und niemand wie in einer Plastiktüte wohnen möchte. Selbstverständlich muss ein bewohntes Gebäude ausreichend belüftet werden, aber dies sollte nicht durch eine undichte Gebäudehülle, sondern über das kurzzeitige Öffnen von Fenster und Türen oder aber über Lüftungsanlagen erfolgen. In einem tropischen Gewächshaus aus Glas käme keiner auf die Idee, dass hier eine lebensfeindliche Atmosphäre herrschen könnte. Glas ist aber bei weitem dichter als jede Plastiktüte.

Die Herstellung einer dichten Gebäudehülle, eventuell auch unter Verwendung von Kunststofffolien, verhindert aber bei fachgerechter Ausführung Feuchtigkeitsschäden besonders im Wand- und Dachbereich.

Luftdichte Gebäude sind behaglicher, weil Zuglufterscheinungen vermieden werden können. Außerdem benötigen sie weniger Heizenergie.

Um die Luftdichtigkeit eines Hauses feststellen zu können, wurden spezielle Ventilatoren entwickelt: Gebläse, die in Haustür oder Fenster gespannt werden und die eine definierte Menge an Luft hinaus- oder hineinblasen. Der Druckverlust, der durch Leckagen zustandekommt, kann so einfach gemessen werden.

Steffen Jenner bei einem Luftdichtheitstest /Blower-Door-Test mit einem Großgebläse
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