IFB Fördermittel
Attraktive Programme speziell für Immobilien im Hamburger Stadtgebiet
Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) bietet ergänzend zur Bundesförderung (BAFA/KfW) attraktive Programme speziell für Immobilien im Hamburger Stadtgebiet an. Durch die Kombination von Landes- und Bundesmitteln lassen sich oft deutlich höhere Fördersätze erzielen.
Hier sind die wichtigsten Bausteine für die energetische Sanierung:
Zentrale Förderbereiche der IFB
- Wärmeschutz im Gebäudebestand (WSG): Bezuschusst die Dämmung der Gebäudehülle (Wände, Dach, Fenster) bei Gebäuden, deren Baugenehmigung älter als 20 Jahre ist. Besonders lukrativ sind hier der Modernisierungsbonus Basis (+20%) bei drei Maßnahmen oder der Modernisierungsbonus Plus (+30%) bei vier oder mehr gleichzeitigen Maßnahmen.
- Hamburger Heizungsförderung: Seit Februar 2025 gewährt die IFB einen pauschalen Zuschuss von 20% der Investitionskosten für Wärmepumpen. In Kombination mit der KfW-Grundförderung (30%) können selbstnutzende Eigentümer so eine Gesamtförderung von 50% erreichen.
- IFB-Energiedarlehen: Ein zinsgünstiges Darlehen (Zinssatz ca. 2%) für Einzelmaßnahmen bis zu 75.000 € pro Wohneinheit.
- Spezialförderungen: Es gibt zusätzliche Boni für nachhaltige Dämmstoffe, den Erhalt von Backsteinfassaden oder für Dach- und Fassadenbegrünungen.
Wichtige Konditionen
- Kombinierbarkeit: Viele IFB-Programme sind mit BAFA oder KfW kombinierbar, sofern pro Bauteil nur ein Fördergeber gewählt wird. Bei geschickter Planung sind Gesamtförderquoten von bis zu 60% oder 70% möglich.
- Antragstellung: Der Antrag muss zwingend vor Beginn der Maßnahmen über das eAntragsportal der IFB gestellt werden.
- Beratung: Die Hamburger Energielotsen bieten eine kostenfreie Erstberatung an, um den optimalen Fördermix zu finden.
In Hamburg lohnt sich oft die Kombination beider Förderebenen, da Sie so die Gesamtkosten deutlich stärker senken können. Ob die Landesförderung der IFB Hamburg oder die Bundesförderung des BAFA vorteilhafter ist, hängt stark von der Anzahl und Art Ihrer Maßnahmen ab.
Strategischer Vergleich: IFB vs. BAFA
Bei Einzelmaßnahmen (z. B. nur neue Fenster):
Das BAFA ist hier oft einfacher. Sie erhalten pauschal 15% Zuschuss (mit iSFP 20%).
Die IFB fördert flächenbasiert. Das kann bei sehr großen Flächen lukrativer sein, ist aber in der Berechnung komplexer.
Bei mehreren Maßnahmen (Sanierungspaket):
Hier spielt die IFB Hamburg ihre Stärke aus: Durch den Modernisierungsbonus steigt die Förderung bei 3 Maßnahmen um 20% und ab 4 Maßnahmen um 30% (bezogen auf den IFB-Grundzuschuss).
Zusätzlich bietet die IFB Boni für nachhaltige Dämmstoffe (z. B. Hanf, Holzfaser), die das BAFA so nicht explizit extra vergütet.
Die "Hamburger Kombination" (Maximum rausholen):
Sie dürfen nicht beide Förderungen für dasselbe Bauteil nutzen (keine Doppelförderung).
Profi-Tipp: Teilen Sie Ihr Projekt auf. Lassen Sie z. B. die Fenster über das BAFA (mit 20% iSFP-Bonus) fördern und die Fassadendämmung über die IFB Hamburg.
Durch diese Aufteilung können Sie bei einer umfassenden Sanierung Förderquoten von insgesamt über 50% erreichen.
Sonderfall Heizungstausch (Wärmepumpe)
Ab Februar 2025 gibt es in Hamburg eine besonders attraktive Regelung:
Sie können die KfW-Grundförderung (30%) mit dem IFB-Zuschuss (20%) kombinieren und erhalten so sicher 50% Förderung.
Achtung: Wenn Sie bei der KfW zusätzliche Boni (Einkommens- oder Geschwindigkeitsbonus) nutzen und über 50% kommen, entfällt der IFB-Zuschuss meist. Die KfW allein deckt dann bis zu 70% ab.
Entscheidungshilfe
Wählen Sie BAFA, wenn Sie nur eine Maßnahme planen und den administrativen Aufwand gering halten wollen.
Wählen Sie die IFB, wenn Sie ökologische Baustoffe nutzen oder Ihr Haus in Hamburg umfassend sanieren.
Um Ihnen eine exakte Kalkulation und präzise Einschätzung zu geben, ob die IFB Hamburg oder das BAFA oder die KfW in Ihrem persönlichen Fall finanziell „gewinnt“, nehmen Sie bitte mit jenner + partner Kontakt auf.
Unsere Bausachverständigen und Experten wissen, welche Förderprogramme sich bei einem bestimmten Bau- oder Sanierungsprojekt nutzen lassen, denn sie beschäftigen sich täglich mit dieser Thematik und haben den Gesamtüberblick. Die Konditionen und Bedingungen der Förderprogramme sind zum Teil so komplex, dass ohne gezielte Informationen schnell der Überblick verloren geht.
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